Besondere Hinweise und wertvolle Tipps zum Thema Fliesen & Naturstein

Pflegehinweise

Gut behandelt, auch das beste Material freut sich über eine gute Behandlung. In den für Sie zum Download bereitgestellten Pflegehinweisen erfahren Sie, wie Sie Ihren neuen Belag richtig pflegen. Die in den Pflegehinweisen genannten Produkte können Sie über uns beziehen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die entsprechenden Produkte bequem per Lieferservice zu Ihnen nach Hause. Für eine professionelle Grundreinigung oder Schutzbehandlung – sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.

Wichtige Hinweise:
Reinigungs- und Pflegeprodukte immer vor der Anwendung auf Wirksamkeit und Verträglichkeit an einer unauffälligen Stelle ausprobieren.

Granit als Sammelbegriff

Verschiedene Hartgesteine werden vereinfacht als Granit bezeichnet. Dazu gehören der echte Granit, aber auch andere Tiefen- und Ergussgesteine wie Gneis, Migmatit, Syenit, Gabbro usw. Echter Granit hat einen kristallinen Aufbau und deshalb ein gleichmäßiges Aussehen. Migmatite oder Gneise weisen oft attraktive Adern, Zeichnungen oder Einschlüsse auf. Es sind Hartgesteine, welche vor der endgültigen Erstarrung durch gebirgsbildende Kräfte gefaltet, gepresst oder gewalzt werden. Die Farben sind normalerweise kräftig und markant.

Natürliche Eigenschaft und werkseitige Behandlung

Die Oberflächenpolitur gibt dem Naturstein das Aussehen, die Farbe und den Glanz. Der Naturstein wird aber nicht beschichtet und bleibt natürlich. Jeder Stein ist hygroskopisch, das heißt, er nimmt infolge der natürlichen Porosität Feuchtigkeit auf. Gewisse Granite, vorwiegend Gneise sind saugfähiger. Wasser verdunstet problemlos, während bei stark saugfähigen Hartgesteinen Öle oder Fette eine bleibende Verdunkelung bewirken können. Damit sich keine Flecken bilden, behandeln wir im Werk jede Platte mit einer speziellen Imprägnierung.

Pflege und Reinigung

Als alte Faustregel gilt: durch intensiven Gebrauch wird Naturstein in der Farbe und Struktur etwas kräftiger, er dunkelt leicht nach und wird mit den Jahren intensiver und eher schöner in den Farben. Obwohl Hartgesteine praktisch unverwüstlich sind, ist eine minimale Pflege und Sorgfalt angebracht.

Für die richtige Pflege Ihres Materials haben wir für Sie den entsprechenden Pflegehinweis als Download bereitgestellt.

Besondere Hinweise und weitere Tipps

Das Einschleppen stark kratzender Verschmutzungen, Streusalze, Streu- und Taumittel soll durch die Anordnung ausreichend wirksamer Vorreinigungsschleusen (z.B. Reinigungsroste, Fußmatte, Gummiläufer) verhindert werden. Gegebenenfalls können weitere Maßnamen z. B. Imprägnierung der Oberfläche getroffen werden. Diese aber erst nach vollständigem austrocknen des Belages anwenden.

Frisch verlegte Platten können durch Feuchtigkeitsaufnahme dunkler oder matter werden; diese Erscheinung bildet sich mit zunehmender Austrocknung zurück. Dies gilt auch bei später nass gewordenen Belägen.

Oberflächenbehandlungen erleichtern die Pflege, da sich anschließend Verschmutzungen einfacher entfernen lassen. Sie dürfen nur auf vollständig ausgetrocknete Beläge angebracht werden.

Insbesondere bei oberflächenstrukturierten Belägen können vorsorglich zum generellen Schutz Steinimprägnierungen angewendet werden.

  • Imprägnierungen mit wasser- und ölabweisender Wirkung schützen gegen Flecken ohne das Aussehen des Natursteins zu verändern; für alle Oberflächenbearbeitungen geeignet.
  • Farbvertiefende Imprägnierungen geben die Farbstruktur hervor und machen die Flächen lebhafter ohne jedoch Glanz zu erzeugen; nicht für polierte Flächen geeignet.
  • Versiegelungen verstärken die Farbstruktur und erzeugen einen seidenmatten Glanz auf der Natursteinoberfläche, nicht für polierte oder feingeschliffene Oberflächen geeignet.

Gewisse Vorsicht ist geboten, denn alles ist relativ. Kratzfest heißt nicht immun gegen Gewalt und hitzebeständig nicht unbedingt feuerfest. Heiße Pfannen, oft unten mit Öl behaftet, sollen nicht auf die Abdeckung gestellt werden! Es können dunkle Ringe entstehen, denn heißes Öl dringt leichter in den Stein ein. Schwere Gusspfannen zum Beispiel sollten nicht an den Kanten angeschlagen werden. Verschmutzungen durch Filzstifte, Tinte oder Stempelfarben müssen sofort beseitigt werden, da sie sonst in den Granit eindringen. Bei der Bearbeitung und im Gebrauch können bei gewissen Graniten kleine Kristallkörner oder Glimmerplättchen (1-2mm) ausbrechen. Das mindert den Wert der Arbeitsplatte nicht. Auch Quarzadern und kleine Haarrisse sind keine Mängel, sondern eine natürliche Erscheinung im Granit. Offene Risse hingegen müssen Sie nicht akzeptieren. Diese vermeiden wir schon bei der Be- und Verarbeitung

Granit ist also ideal, weil er:

  • Beständig ist gegen Säuren, wie Fruchtsäfte, Alkohol, Essig usw.
  • Unverwüstlich, hitzebeständig, schnittfest und problemlos zu reinigen ist
  • Natur pur ist. Individuell mit eigenem Charakter, Struktur, Farbe und Zeichnung
  • eine besondere Note durch seine natürliche Schönheit und Einmaligkeit verleiht
  • in der Küche eine ideale Arbeitsunterlage ist.